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Ihre Gemeinde ist auch Energieversorger - und die INNergie unterstützt sie dabei

Wie wichtig es ist, eine starke Infrastruktur vor Ort zu haben, erleben wir gerade in der Corona-Krise. Überall machen jetzt Krankenhäuser und Intensivbetten den Unterschied. Für eine moderne und bezahlbare Energieversorgung sind es Leitungen und Anschlüsse direkt in der Nachbarschaft - und nicht erst in der nächsten Stadt. So wie bei Ihnen, denn ihre Gemeinde gehörte vor drei Jahrzehnten zu den Pionieren.

Pioniere aus dem Inntal

Acht Gemeinden im Inntal gründeten 1990 zusammen mit zwei Regionalversorgern eine eigene Gesellschaft. Ihr Ziel: Der Aufbau eines Gasnetzes auf dem Land. Mittlerweile hat die INNergie 3.500 Haushalte zwischen Schechen und Oberaudorf an das neue Gasnetz angeschlossen.

Sie haben damit Zugang zu einer kostengünstigen, effizienten und technisch ausgereiften Wärmeversorgung in ihren Häusern. Aber nicht nur die Bürger profitieren. Ihre Gemeinden sind Teilhaber an der INNergie. Der Umsatz unseres Unternehmens kommt den kommunalen Haushalten zugute und schafft Arbeitsplätze in der Region.

Austauschpflicht für alte Heizungen

Die Weitsicht der Inngemeinden wird sich für die Bürger in den kommenden Jahren besonders auszahlen. Denn seit 2015 gilt in Deutschland die Austauschpflicht für einen Teil der Heizungen, die älter als dreißig Jahre sind. Für 2020 heißt das: Viele Heizungen, die vor 1990 eingebaut wurden, müssen innerhalb von zwei Jahren ausgetauscht werden. Auch für diejenigen, die nicht von der Austauschpflicht betroffen sind, macht eine Modernisierung unter Umständen Sinn. Mit dem Gasnetz ihrer Gemeinde vor der Haustür haben sie eine kostengünstige und effiziente Alternative zur Hand.

Artikelreihe zur lokalen Energieversorgung

Die Austauschpflicht für Heizungen wie auch andere Themen der lokalen Energieversorgung werfen Fragen auf. In den kommenden Ausgaben Ihrer Gemeindezeitung wollen wir diese Fragen für Sie beantworten und Ihnen dazu nützliche Tipps geben: für Hauseigentümer, Häuslebauer, Besitzer von Elektroautos und alle, die sich für eine bezahlbare und moderne Energieversorgung in ihrer Gemeinde interessieren.

erstellt am 30.09.2020 11:42

Austauschpflicht für alte Heizkessel: Wer ist betroffen?

* von Dipl.-Ing. Sebastian Ranner

Ihr Heizkessel, ist er älter als 30 Jahre? Dann müssen Sie ihn vielleicht austauschen! Viele haben von der Austauschpflicht nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) gehört. Hier erfahren Sie, ob auch Ihre Heizung betroffen ist. Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe, in der wir Sie über moderne Energieversorgung in Ihrer Gemeinde informieren.

Besonders, wer gerade ein Haus gekauft hat, kann nicht immer sicher sein, ob ein Kesseltausch nötig ist. Wenn Hausbesitzer ihre Heizung nicht rechtzeitig modernisieren, drohen Bußgelder.

Wie lange ist Ihre Heizung in Betrieb?

Generell gilt die Austauschpflicht nur für Anlagen, die mit Gas oder Öl heizen und länger als 30 Jahre in Betrieb sind. Stichtag ist der 1. Oktober. Das Alter Ihres Heizkessels können Sie auf dem Typenschild ablesen. Das Schild ist direkt auf dem Heizungskessel montiert oder aufgedruckt. Manchmal verdeckt die Wärmedämmung das Typenschild. Alternativ können Sie auf der alten Rechnung nachschauen oder Ihren Schornsteinfeger fragen. Achtung: Selbst, wenn Sie Ihren Brenner schon ausgetauscht haben, entscheidend ist das Alter des Wärmetauschers!

Nur Konstanttemperatur-Kessel betroffen

Eine Rolle spielt zudem die Technik Ihres Heizkessels: Austauschen müssen Sie nämlich nur Konstanttemperatur-Kessel. Und auch nur Anlagen mit einer Leistung zwischen 4 und 400 Kilowatt. Ist Ihre Heizung

bereits mit sparsamerer Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik ausgerüstet, müssen Sie nichts tun.

Konstanttemperatur­-Anlagen wurden früher eingebaut. Ihr Nachteil: Die Kessel rosten bei geringeren Heiztemperaturen. Darum arbeiten sie auf konstant hoher Temperatur und verschwenden Energie.

Trotzdem: Ist der Austausch Ihrer Heizanlage insgesamt unwirtschaftlich, etwa weil Ihr Haus in der Heizperiode nur sporadisch bewohnt wird oder der Abriss ansteht, sind Sie von der Austauschpflicht entbunden. Ebenso, falls der Heizkessel ausschließlich Warmwasser bereitet oder nur einen einzelnen Raum heizt.

Eigennutzung, Wohnungszahl & Einzugsdatum

Die Austauschpflicht betrifft vor allem vermietete Gebäude.

Ausnahmen gelten für Hausbesitzer, die ein Ein- oder Zweifamilienhaus als Eigentümer selbst bewohnen. Voraussetzung: Sie müssen dort vor dem 1. Februar 2002 eingezogen sein. Wer seine Immobilie danach gekauft oder geerbt hat, hat zwei Jahre Zeit, seine Heizung zu erneuern.

Doch auch, wenn Sie Ihre alte Heizung weiter nutzen dürfen: Nach drei Jahrzehnten Betrieb macht der Einbau einer modernen Heizung wirtschaftlich und ökologisch Sinn. Ihr Heizungsbauer oder wir von der INNergie beraten Sie dazu gerne.

Im nächsten Beitrag erklären wir Ihnen, wie Sie als Hausbesitzer einen Gasanschluss bekommen. Weitere Informationen zur Energieversorgung in Ihrer Gemeinde finden Sie unter: www.inn-ergie.de.

erstellt am 30.09.2020 11:41

Klimafreundliche Mobilität aus 100 Prozent Wasserkraft

INNergie verfügt nun über 6 Ladesäulen

Der regionale Energieversorger INNergie macht die Region fit für die Elektromobilität und verfügt nun über 6 Ladestationen, diese befinden sich in Kolbermoor, Oberaudorf, Raubling, Schechen und Stephanskirchen. In Stephanskirchen sind sogar zwei Ladestationen aufgestellt, eine befindet sich direkt am Rathaus, die zweite Ladestation ist in unmittelbarer Nähe vom Sportplatz, beide sind gut erreichbar.

An den Ladesäulen können die Akkus von zwei E-Autos mit einer Leistung von 22 kW gleichzeitig geladen werden. ‚Getankt‘ wird an den Ladesäulen ausschließlich Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft. In Verbindung mit dem umweltfreundlichen Elektroantrieb macht das die E-Mobilität in der Region lokal emissionsfrei und nachhaltig. Fahrer von Elektroautos im Landkreis Rosenheim und Umgebung haben somit künftig mehr Möglichkeiten, günstigen und CO2-freien Strom für ihre Fahrzeuge zu tanken.

Rainer Auer, Erster Bürgermeister der Gemeinde Stephanskirchen, freut sich, dass die Bürgerinnen und Bürger sowie auch Durchreisende von der zusätzlichen Lademöglichkeit der Region profitieren: „Die Energiewende klappt nicht ohne Verkehrswende. Die Elektromobilität ist Teil einer neuen Energiewelt. Mit unseren Ladestationen bringen wir diese in der Region voran, denn eine gut ausgebaute, flächendeckende Ladeinfrastruktur ist ein enorm wichtiger Baustein für die Akzeptanz der E-Mobilität. Wir setzen ein Zeichen, dass wir als Gemeinde das Thema 'Verkehrswende‘ angehen und aktiv gestalten.“

Geplant und errichtet wurde die Ladestation von INNergie. Der regionale Energieversorger übernimmt zudem den Betrieb der Anlage. Helmut Schmidbauer, einer der beiden Geschäftsführer, zieht ein sehr positives Resümee im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den Gemeinden: „Wir bieten kommunalen Partnern intelligente Ladelösungen für eine moderne und vorausschauende Verkehrsplanung“, so Schmidbauer. Dies bestätigt auch Sebastian Ranner, der ebenfalls Geschäftsführer der INNergie ist: „Von der Planung über die Umsetzung bis hin zum Betrieb der Anlage übernehmen wir sämtliche Leistungen – und das immer in enger Abstimmung mit den Gemeinden und anderen Projektbeteiligten. Die Nutzung der Ladesäule ist denkbar einfach: Freigeschalten wird die Ladestation mittels einer Smartphone-App oder einer RFID-Karte im Scheckkartenformat.“ Durch die Integration der Ladesäulen in den Roaming-Verbund von ladenetz.de können alle Fahrer von Elektroautos ihre Fahrzeuge dort laden.

erstellt am 22.11.2019 14:22